Deutsche Vereinigung für Rehabilitation
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ICF
ICF-Praxisleitfäden „Zugang zur Rehabilitation“ und „in medizinischen Rehabilitationseinrichtungen“
Der ICF-Praxisleitfaden 1 ist ein trägerübergreifender Leitfaden für die praktische Anwendung der ICF (Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit) beim Zugang zur Rehabilitation. Der ICF-Praxisleitfaden 2 beinhaltet trägerübergreifende Informationen und Anregungen für die praktische Nutzung der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) in medizinischen Rehabilitationseinrichtungen.
Beide Leitfäden wurden von der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) vorgelegt und werden im folgenden Artikel kurz vorgestellt. Sie können auch im Downloadbereich als PDF-Datei heruntergeladen werden.
ICF-Praxisleitfaden 1
Ziel dieses Leitfadens ist es, insbesondere die an der Schnittstelle zur Rehabilitation (z.B. Reha-Zugang, Reha-Nachsorge) tätigen Ärzte mit der Konzeption der ICF (Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit) vertraut zu machen und die ICF als Instrument für die systematische Erfassung der bio-psycho-sozialen Aspekte unter Berücksichtigung der Kontextfaktoren näher zu bringen. Dies bedeutet eine Ergänzung des bio-medizinischen Modells (ICD) um das bio-psycho-soziale Modell (ICF).
Der trägerübergreifend konzipierte Leitfaden vermittelt einen Einblick in die Bedeutung und praktischen Anwendungsmöglichkeiten der ICF in der ärztlichen Tätigkeit und ist insbesondere auch auf die ICF-bezogenen Anforderungen für die Qualifikation zur Reha-Verordnung gemäß den Reha-Richtlinien abgestimmt.
Anhand eines komplexen Fallbeispiels wird vermittelt, wie anamnestische Daten und klinische Befunde mit den Begrifflichkeiten der ICF einander bedingen. Das konkrete Anwendungsbeispiel macht auch den Ansatz der ICF für die interdisziplinäre Zusammenarbeit deutlich. Durch die Praxisorientierung des Leitfadens sollen daher auch möglichst viele weitere am Reha-Prozess beteiligte Professionen (z.B. Reha-Fachkräfte, Sachbearbeiter, Servicestellenmitarbeiter) erreicht werden. Die Vermittlung der ICF soll nicht zuletzt auch bei den betroffenen Menschen selbst ein bio-psychosoziales Verständnis der Rehabilitation fördern.
ICF-Praxisleitfaden 2
Dieser Praxisleitfaden von 2008 zur Nutzung der ICF, erstellt von einer Arbeitsgruppe des Sachverständigenrates der Ärzteschaft der BAR, wendet sich insbesondere an die in Rehabilitationseinrichtungen tätigen Ärzte und Therapeuten, um sie mit der Konzeption der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) vertraut zu machen und sie ihnen als eine Grundlage für die systematische Erfassung der bio-psycho-sozialen Aspekte unter besonderer Berücksichtigung der Kontextfaktoren näher zu bringen. Dies bedeutet eine Ergänzung des krankheitsbezogenen bio-medizinischen Modells um das sogenannte bio-psycho-soziale Modell der ICF.
Die Orientierung der medizinischen Rehabilitation an der ICF-Konzeption wird zunehmend vorausgesetzt. Der trägerübergreifend konzipierte Praxisleitfaden bedient sich verschiedener Textmodule aus dem o. g. ICF-Praxisleitfaden und vermittelt einen Einblick in die Bedeutung und Anwendungsmöglichkeiten der ICF in der praktischen Rehabilitationsarbeit und zeigt damit Lösungen auf, wie die theoretischen Konzepte praktisch umgesetzt werden können. Er ist insbesondere auch auf die ICF-bezogenen Anforderungen und die daraus resultierenden zukünftigen Herausforderungen der weiteren Organisationsentwicklung von Rehabilitationseinrichtungen ausgerichtet.
Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation
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Telefon: 069 605018-0
Fax: 069 605018-29
Die "Praxisleitfäden 1 und 2" können unter folgendem Link als PDF-Dateien heruntergeladen werden:
- Dateien:
ICF_Leitfaden_1__080907_.pdf876 K
ICF_Leitfaden_2__080907_.pdf751 K














