Deutsche Vereinigung für Rehabilitation
Friedrich-Ebert-Anlage 9
69117 Heidelberg

Servicebereich

Ad-hoc-Ausschuss

Prävention und Teilhabe im Arbeitsleben

(gegründet 2006)

Der Ausschuss befasst sich mit allen Fragen rund um den Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit von Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen. Dabei wird untersucht, welche Unterstützung die Unternehmen, insbesondere Klein- und Mittelunternehmen, benötigen, um ein betriebliches Eingliederungsmanagement erfolgreich durchführen zu können. Von Bedeutung für die Unternehmen ist, dass Maßnahmen  zur Gesundheitsförderung und zum Arbeitsschutz mit betrieblichen Präventionsmaßnahmen sinnvoll verknüpft werden und die Sozialleistungsträger diese Leistungen „wie aus einer Hand“ vernetzen. Der Ausschuss begleitete auch die Diskussion für ein neu entstehendes Präventionsgesetz, dessen Entwurf die Präventionserfordernisse in den unterschiedlichen Lebenswelten der Menschen, z. B. in der Arbeitswelt, sowie die bereits existierenden und bewährten Leistungen der Rehabilitationsträger und weiterer Akteure nicht ausreichend abbildete. In einer Stellungnahme zum Entwurf des Präventionsgesetzes wurde angemahnt, die Festlegungen des SGB IX (§§ 3, 84 Abs. 2) und anderer Leistungsgesetze der Rehabilitationsträger zu beachten sowie die Beteiligung der öffentlichen Gesundheitsversorgung, der Arbeitgeber u. a. Verantwortlicher am Präventionsgeschehen durch diese Gesetzgebung zu stärken. Ein Schwerpunkt des Ausschusses ist derzeit die Analyse der Kernprozesse des Betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM) mit dem Ziel, Qualitätsgrundsätze für BEM und für betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) zu entwickeln.

Ausschussleiter:

Dr. Hans-Martin Schian
Köln

Mitglieder:

Achim Backendorf, Sozialverband VdK Deutschland, Bonn
Jörg Bungart, Bundesarbeitsgemeinschaft für Unterstützte Beschäftigung (BAG UB) e.V., Hamburg
Rainer Eggerer, Berufsförderungswerk Nürnberg
Werner Feldes, IG Metall, Projekt „Gute Arbeit“, Frankfurt
Prof. Dr. Ingo Froböse, Deutsche Sporthochschule Köln, Institut für Reha und Behindertensport
Dr. Alexander Gagel, Kassel
Detlef Glomm, Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte e. V. (VDBW), Meldorf
Dr. Sabine Grotkamp, MDK Niedersachsen, Hannover
Dr. Rita Hahnenfeld, Bonn
Dr. Walter Heipertz, Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg
Stephan Hirsch, BAG Werkstätten für behinderte Menschen, Frankfurt
Barbara Hüllen, BKK-Bundesverband, Essen
Dr. Erich Knülle, FORD-Werke GmbH, Köln
Nikola Lafrenz, Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Berlin
Prof. Dr. Kurt Landau,Technische Universität Darmstadt, Institut für Arbeitswissenschaft
Dr. Friedrich Mehrhoff, HV der gewerblichen Berufsgenossenschaften, Sankt Augustin
Dr. Ruth Palik, Deutsche Rentenversicherung Bund, Berlin
Bernd Petri, Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation - BAR, Frankfurt
Dr. Bärbel Reinsberg, Deutsche Vereinigung für Rehabilitation, Heidelberg
Prof. Christian Rexrodt, FH Bonn-Rhein-Sieg, Hennef
Prof. Dr. Hans-Peter Riedel, Köln
Dr. Helga Seel, Landschaftsverband Rheinland, Köln
Prof. Dr. Wolfgang Seger, MDK Niedersachsen, Hannover
Bernd Steinke, Wiesbaden
Heinz-Gert Verhorst, Deutsche Rentenversicherung Westfalen, Münster
Dr. Hans Zeißig, Berufsförderungswerk Düren
Petra Zink, FORD-Werke GmbH, Köln
Bruno Zwingmann, Bundesarbeitsgemeinschaft für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, Sankt Augustin


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