Ständiger Fachausschuss

Interdisziplinäre Entwicklungsförderung und Rehabilitation im Kindes- und Jugendalter

(gegründet 1994 als Wiederaufnahme und Erweiterung des früheren Ausschusses „Infantile Zerebralparesen“ [1961-1974])

Seit Inkrafttreten des SGB IX sind die medizinischen und heilpädagogischen Leistungen zur Frühförderung behinderter und von Behinderung bedrohter Kinder als eine interdisziplinäre Komplexleistung zur Verfügung zu stellen (§ 30 SGB IX). Dieses Konzept, das unterschiedliche Leistungsarten inhaltlich abstimmen und optimieren sowie die Inanspruchnahme dieser Leistungen erleichtern soll, wird noch nicht zufriedenstellend umgesetzt. Der Ausschuss befasst sich mit der Analyse von Störfaktoren bei der Umsetzung der Komplexleistung.

Weitere Aufgaben betreffen die präventive Ausrichtung der Entwicklungsförderung, um der Aussonderung betroffener Kinder zu begegnen, die systematische interdisziplinäre Zusammenarbeit aller Beteiligten zur Überwindung von Schnittstellenproblemen, die Ausweitung der institutionellen Leistungserbringung über die SPZ (Sozialpädiatrische Zentren) und IFF (Interdisziplinäre Frühförderstellen) hinaus sowie die Adaptation der ICF für den Kinder- und Jugendbereich.

Ausschussleiter:

N.N.

Mitglieder:

N.N., Deutsche Vereinigung für Rehabilitation, Heidelberg
Dr. Peter Keller, Berlin
Karina Leiblein, JAMBUS, Diakonie, Bad Sülze
Dr. Horst Lison, Hemmingen
Dr. Stephan Rank, Int. Akademie für Entwicklungsrehabilitation, München
Dr. Ina Schubert, Private Fachschule für Sozialwesen im EBG e.V., Berlin
Dr. Thomas Stähler, Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation e.V., Frankfurt/M.
Prof. Dr. med. Andreas Seidel, FH Nordhausen


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