Ständiger Fachausschuss

Kommunikation und Teilhabe bei Hör-, Stimm- und Sprachstörungen

(gegründet 1963 als Ausschuss „Hör- und Sprachschäden“)

Hör-, Stimm- und Sprachschäden sind schwere Behinderungen, die die Teilhabe grundlegend beeinträchtigen. Deshalb setzt sich der Ausschuss ein für eine früh einsetzende Diagnostik z. B. Hörscreening bei Säuglingen, Früherkennung von Sprachentwicklungsstörungen bei Kleinkindern und Diagnostik/Behandlung von Kommunikationsstörungen bei Erwachsenen sowie für den Zugang der Betroffenen zu allen erforderlichen (spezialisierten) medizinischen, therapeutischen und pädagogischen Maßnahmen, einschließlich der Hilfsmittelversorgung. Aktuell beschäftigt sich der Ausschuss mit der Versorgung von kommunikationsgestörten Kindern, bei denen eine unzureichende Versorgung zu nachhaltigen Beeinträchtigungen des Spracherwerbs und Lernens mit negativen Auswirkungen auf ihre Entwicklungschancen insgesamt führt. Darüber hinaus werden Konzepte erarbeitet, wie Menschen mit besonderen beruflichen Sprech- und Stimm-Anforderungen Stimmstörungen vorbeugen und überwinden können, da sie oft Grund für Erwerbsminderung sind.

Der Ausschuss erarbeitet Vorschläge, um Versorgungsstrukturen bedarfsgerecht auszubauen und dabei den interdisziplinären Ansatz bei der Versorgung über die Gesundheitsversorgung hinaus einzufordern.

Ausschussleiterin:

Prof. Dr. Ute Pröschel
Vestische Kinder- und Jugendklinik Datteln

Mitglieder:

Barbara Bogner, Pädagogische Hochschule Heidelberg
Sebastian Brenner, Deutscher Bundesverband für Logopädie (dbl), LV NRW, Essen
Carolin Garbe, Beratungsstelle UK, Heinrich-Haus gGmbH, Neuwied
Werner Gerlach, Dresden
Prof. Dr. Christian Glück, Pädagogische Hochschule Heidelberg
Anja Göttsche, UK Beratungsstelle der REHA Südwest, Bruchsal   
Andreas Kammerbauer, Deutsche Gesellschaft der Hörgeschädigten - Selbsthilfe und Fachverbände e.V., Hochheim
PD Dr. Monika Tigges, Städtisches Klinikum, HNO-Klinikum, Karlsruhe


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