Ad-hoc-Ausschuss

Aktuelle Probleme der Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln

(gegründet 2004)

Geeignete und funktionstüchtige Hilfsmittel sind für viele Menschen mit Behinderung eine besonders wichtige Voraussetzungen für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Häufig sind selbständige Aktivitäten der betroffenen Menschen erst mit Hilfsmitteln möglich wie z. B. Mobilität, Alltagsverrichtungen, Lernen und Bildung, die Kommunikation und soziale Interaktion bis hin zur Teilhabe an der modernen Medienwelt und am Arbeitsleben. Bei der Versorgung mit Hilfsmitteln bestehen viele Probleme, über die Betroffene und ihre Verbände, aber auch Ärzte, Leistungsträger und -erbringer sowie verschiedene Gutachten und Gerichtsurteile berichten. Die Hilfsmittelanwendung ist wegen der verschiedenen Rechtsgrundlagen der Leistungsträger und fehlender Koordination mit dem SGB IX häufig nur auf Teillösungen und nicht ausreichend auf die Teilhabe orientiert.

Der Ausschuss erarbeitete eine umfassende Problemanalyse der Hilfsmittelversorgung in Deutschland (siehe Expertise 2004) und befasst sich jetzt mit Lösungsoptionen für eine optimale Hilfsmittelversorgung. Dabei werden auch Fragen der besseren Teilhabeorientierung (nach SGB IX) sowie die teilhabebezogenen Auswirkungen des GKV-WSG im Bereich Hilfsmittelversorgung erörtert. Zudem befasst sich der Ausschuss mit Problemen der bedarfsgerechten Versorgung nichtsprechender Menschen durch unterstützte Kommunikation und Hilfsmitteleinsatz. Die Erfordernisse bei der Heilmittelerbringung werden bei diesen Themen berücksichtigt, können aber schwerpunktmäßig aus Kapazitätsgründen im Ausschuss derzeit nicht mit gleicher Intensität behandelt werden.

Foto Dr. Matthias Schmidt-Ohlemann

Ausschussleiter:

Dr. med. Matthias Schmidt-Ohlemann
Rehabilitationszentrum Bethesda, kreuznacher diakonie, Bad Kreuznach

Mitglieder:

PD Dr. Stefan Hesse, Medical Park Bad Rodach
Rainer Bornschein, SANOMED GmbH, Bad Sobenheim
Sebastian Brenner, Deutscher Bundesverband für Logopädie e. V., Essen
Anja Druckenmüller, Deutsche Rentenversicherung Bund, Berlin
Dr. Gerhard Fergenbauer, MDK in Hessen, Referat Ambulante Versorgung, Oberursel
Dr. Christian Fricke, Werner-Otto-Institut - Sozialpädiatrisches Zentrum, Hamburg
Friedrich Gramm, Zentren für Senioren und Behinderte der Stadt Köln
Prof. Bernhard Greitemann, Klinik Münsterland, Bad Rothenfelde
Carla Grienberger, Spitzenverband Bund, Berin
Dr. Eva-Maria Heidenreich-Franke, MDK Sachsen - BBZ Dresden
Frank Jüttner, Bundesinnungsverband für Orthopädie - Technik, Dortmund
Detlef Katzki, Deutscher Verband für Physiotherapie, Köln
Reinhold Klotz, Institut für Technische Dokumentation Markt- & Sozialforschung - IDTS, Heidelberg
Reimund Klier, Deutscher Verband der Ergotherapeuten, Oelde
Holger Köppen, IKK BV, Abt. Leistungen und Versicherungen, Bergisch Gladbach
Dr. Christoph Kretzschmar, SPZ Dresden
Volker Langguth-Wasem, BAG SELBSTHILFE e. V., Sankt Alban
Otto B. Ludorff, Zentren für Senioren und Behinderte der Stadt Köln
PD Dr. Ute Maronna, Initiative Technische Orthopädie (DGOOC), Frankfurt/M.
Dr. Bärbel Reinsberg, Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e. V., Heidelberg
Dr. Anett Reißhauer, Campus Charité Mitte, Klinik für Physikalische Medizin und Rehabilitation, Berlin
Ralf Rensinghoff, BG Nahrungsmittel und Gaststätten, Bezirksverwaltung Hannover
Dr. Dietmar Rohland, MDK Niedersachsen, Hannover
Hans-Wilhelm Schüring, Elbe-Orthopädie, Cuxhaven
Dr. Helmhold Seidlein, Dünenwaldklinik Insel Usedom, Trassenheide
Ina Stein, SoVD, Sozialpolitischer Ausschuss, München
Janette Trapphagen, IKK-Bundesverband, Bergisch-Gladbach
Uschi Wasel-Ziegert, Praxis für Krankengymnastik, Neunkirchen-Seelscheid


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