Ad-hoc-Ausschuss

Förderung breiter ICF-Nutzung im deutschen Rehabilitationswesen

(gegründet 2012)

Der Ausschuss hat seine Arbeit nach Veröffentlichung der Ergebnisse im Jahr 2014 beendet.

In Verbindung mit der Aufgabe der Feststellung von Teilhabebedarf (§ 10 SGB IX) muss herausgefunden werden, in welcher Form und mit welcher zulässigen Anpassung an spezifische Aufgabenstellungen medizinischen, pädagogischen, beruflichen und alltagsbezogenen Rehabilitation das WHO-Konzept der „Classification of Functioning, Disability and Health“ (ICF) seitens der Einrichtungen, Gutachter, Selbsthilfe- und anderen Berater, nicht zuletzt der Leistungsträger, machbar und sicher zu handhaben ist. Die Intention des internationalen Bezugs- und Definitionssystems, allen Aspekten selbstbestimmter Teilhabe gerecht zu werden, muss dabei erhalten bleiben. Der Ausschuss hat – obwohl von zwei erfahrenen Reha-Wissenschaftlern geleitet – seinen Schwerpunkt also nicht in wissenschaftlichen Verwendungen der ICF, sondern in Nutzungen für die praktische Rehabilitationsarbeit, wofür die ICF strukturell und fachlich Hilfen bereitstellt, um bessere Optionen für Qualitätssicherung zu erschließen und eine mehr Erfolge versprechende Ressourcensteuerung im Rehabilitationswesen zu erlauben: Ein Vorteil für alle Beteiligten.

Ausschussleiter:

Dr. Ferdinand Schliehe
DVfR und DGRW
Dr. Thomas Ewert
Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, Erlangen

Mitglieder:

Dr. Wolfgang Cibis, BAR, Frankfurt/M.
Dr. Sabine Grotkamp, MDK Niedersachsen, Hannover
Alfred Jakoby, LWV Hessen, Kassel
Bernd Lossin, BG ETEM/ Bezirksverwaltung, Berlin
Prof. Dr. Matthias Morfeld, Hochschule Magdeburg/Stendal
Dr. Margarete Ostholt-Corsten, DRV Bund, Berlin
Prof. Dr. Silvia Queri, Hochschule Ravensburg-Weingarten, Unterhaching
Niels Reith, BAG BBW, Berlin
Prof. Dr. Gregor Renner, Katholische Hochschule Freiburg
Manfred Schulte, Josefs-Gesellschaft, Köln
Dr. Michael Sperling, BAG BBW, Berlin
Angela Staub, BAG SELBSTHILFE, Düsseldorf


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