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Neue Förderrichtlinie "Inklusion durch digitale Medien in der beruflichen Bildung"

15.02.17

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat am 13. Februar eine Förderrichtlinie mit dem Titel "Inklusion durch digitale Medien in der beruflichen Bildung" aufgelegt. Institutionen der Aus- und Weiterbildung und der Inklusionsförderung wie Bildungsträger, Kammern, Verbände, Gewerkschaften und Unternehmen sind aufgerufen, Förderkonzepte zu drei Handlungsfeldern einzureichen.

Neben digitalen Informations- und Unterstützungssystemen zur Verbreitung von Know-how können arbeitsmarktrelevante Maßnahmen zur Förderung neuer beruflicher Perspektiven sowie kooperative Lernsettings für das gemeinsame Lernen von Menschen mit und ohne Behinderung gefördert werden.

Einsatz und Nutzung digitaler Medien in der beruflichen Bildung können einen maßgeblichen Beitrag leisten, die Qualifikationsmöglichkeiten behinderter Menschen zu verbessern. Räumliche und zeitliche Flexibilität tragen ebenso dazu bei, Potenziale zu erschließen, wie die Anpassung an spezifische visuelle, auditive und optische Bedürfnisse. Die Förderung gemeinsamen Lernens mit digitalen Medien trägt außerdem zur Stärkung des Inklusionsgedankens bei.

Die Bekanntmachung der entsprechenden Richtlinie zur Förderung von Projekten ist unter folgendem Link abrufbar:

Opens external link in current windowhttps://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1317.html

Die Förderrichtlinie mit einer Laufzeit von drei Jahren ist ein weiterer Beitrag des BMBF zur Modernisierung der beruflichen Bildung im Rahmen seines Förderprogramms "Digitale Medien in der beruflichen Bildung". Zusätzlich wird mit der neuen Förderrichtlinie die Umsetzung der Ziele der UN-Behindertenrechtskonvention, des Nationalen Aktionsplans sowie des Bundesteilhabegesetzes unterstützt.

(Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung)


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